Der  Kunstpanther

Man Ray

“Ich wiederhole, sie sind nicht immer surrealistisch, insofern, als ich bei jedem von ihnen eine gewisse Anzahl vorgefaßter Ideen aussondern kann, an denen sie – auf sehr naive Weise! – hingen.“




Swift ist surrealistisch in der Bösartigkeit.


Sade ist surrealistisch im Sadismus.


Chateaubriand ist surrealistisch im Exotischen.


Constant ist surrealistisch in der Politik.


Hugo ist surrealistisch, wenn er nicht dumm ist.


Desbordes-Valmore ist surrealistisch im Lieben.


Bertrand ist surrealistisch in der Vergangenheit.


Rabbe ist surrealistisch im Tod.


Poe ist surrealistisch im Abenteuer.


Baudelaire ist surrealistisch in der Moral.


Rimbaud ist surrealistisch im praktischen Leben und anderswo.


Mallarmé ist surrealistisch im Verschweigen.


Jarry ist surrealistisch im Absinth.


Nouveau ist surrealistisch im Kuß.


Saint-Pol-Roux ist surrealistisch im Symbol.


Fargue ist surrealistisch in der Stimmung.


Vaché ist surrealistisch in mir.


Reverdy ist surrealistisch zu Hause.


Saint-John Perse ist surrealistisch in der Ferne.


Roussel ist surrealistisch in der Anekdote.


Man Ray ist surrealistisch in Sich Selbst.




(aus: André Breton in seinem MANIFEST DES SURREALISMUS, 1924, Zusatz über Man Ray von Andreas Bernthaler, 2018)

Es klingt wie das who is who der Museumswelt: das Museum of Modern Art und das Whitney Museum in New York, das Centre Pompidou in Paris, die Tate in London, die Sammlung Marion Meyer in Paris und der Fondazione Marconi in Mailand; aus diesen Museen stammen die Leihgaben für die Ausstellung in Wien, BA Kunstforum. Zu sehen bis 24. Juni 2018.

Das Leben des Man Ray  möchte ich nicht beleuchten. Das können Sie überall nachlesen, nachschlagen und in der Ausstellung studieren. Ich habe nicht über die allgemein bekannten Dinge zu schreiben, wie Lebensdaten, der ewige Kalauer über die Zeit in Paris mit den Dadaisten und Surrealisten, Marcel Duchamp, Tristan Tzara und André Breton, mit Kiki de Montparnasse und Lee Miller,  sondern werde diese Ausstellung auch zum Anlass nehmen, um Ihnen etwas über Photographie zu erzählen. Aus der Sicht eines Fotografierenden. Alles andere können Sie wie gesagt beispielsweise in Wikipedia oder ähnlich “informativen” Medien nachlesen. Deswegen möchte ich gleich vorwegnehmen: Alle Photos, Rayografien oder Solarisationen, die nicht von Man Ray sind, sind von Andreas Bernthaler, der noch in der "analogen" Zeit Fotos ausgearbeitet hat.

Man Ray, der 1890 als Emmanuel Radnitzky in Philadelphia geboren wurde und 1976 im Alter von 86 Jahren in Paris verstarb, formte in seiner Experimentierfreude und mit schier unendlichem Ideenreichtum die Definition, wie und was heute als „Kunst“ betrachtet wird.

Der Pressetext trifft den Kern ganz gut, aber ich möchte ihn noch ergänzen. Besuchen Sie mit mir den Surrealismus mit Gemälden, Manifesten und Photographien.

Man Ray Noire et Blanche, 1926 (um 1970)

Silbergelatineprint © MAN RAY TRUST/Bildrecht, Wien 2017/18

Es ist eine Werksschau eines Mannes, der Großes vollbracht hat. Es ist keimend durch Malerei- gewachsen zu Fotografie und Film und Objektkunst. All diese Aspekte werden in einer sehr gefälligen Ausstellung beleuchtet. Den Beginn des Schaffens untermauern sowohl die technischen Zeichnungen, als auch die Gemälde, deren Stellenwert in der Geschichte sicherlich nicht zu Unrecht nicht ganz vorne positioniert ist. Der Besucher ist beim Betrachten geneigt, pausenlos déja vus mit Zeitgenossen Man Rays namentlich zu verbinden. Das malerische Werk wirkt streng und geordnet, seine Bilder verlassen das Medium Leinwand, um der Mal- Technik zu entfliehen und einem Übergeordneten aus Wissenschaft und Kunst zu dienen und um dem Talent gerecht zu werden. Für diese Vermischung von Ausdrucksweisen hält die Ausstellung ein Ray`sches Schachspiel parat, nicht bloß um diesem Spiel zu frönen. Er umgibt es mit einer Nachricht.

"Le roi est moi, la reine est la tienne, la tour fait un four - le fou est comme vous - le cavalier déraille, le pion fait lèspion comme toute canaille."  MR 1962

Die Art und Weise, die bürgerliche "Tugenden" zu überwinden, regt Man Ray in seinen Objekten bis hin zu seinen Fotografien an.


Man Ray The Rope Dancer Accompanies Herself with Her Shadows, 1916

Öl auf Leinwand

The Museum of Modern Art, New York. Gift of G. David Thompson, 1954 © 2017. Digital image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florenz

Man Ray verfolgt sicherlich ein Ziel: abzurücken von der traditionell, bürgerlichen Ästhetik, vielleicht auch zu schockieren, sicher aber ein Bild zu ersetzen, das die saturierte Bourgoisie von sich selbst hat. Die Objekte tragen sicher nicht den Anspruch "schön" zu sein, die Bestimmung sich selbst zu wiedersprechen, ist - angekommen in den 10er Jahren des 21. Jahrhunderts- bereits Programm. Wir stoßen uns nicht daran, sondern gehen mit diesem Ansatz täglich um. Diese Objekte regen wahrscheinlich zu alternativen "Denkweisen" an, die dazu führen sollen, uns selbst zu hinterfragen. Manchmal wäre es ganz ratsam, dies zu tun. So läßt das Kunstforum den Besucher teilhaben an dem Fertigungsprozeß und der Denkweise durch die beispielgebenden Blätter "Élevage de poussiere" (Staubentwicklung). Man Ray hat, vor allem auch seine Portraits mit einem Teleobjektiv aufgenommen, um dem Modell nicht zu nahe zu sein?, und hat diese in oft vielfacher Ausführung und Ausschnitten bearbeitet. Auch dieser Zugang folgt dem großen Programm des Wandels der Künste. Die Funktion der Abbildungen waren im 19. Jahrhundert noch davon dominiert, das Fremde näher zu bringen, das 20. Jahrhundert verkehrte es dahin, das Nahe zu entfremden. Dazu schrieb Man Ray zum Umgang mit der Fotografie in der Zeitschrift   XXième siècle: "Will man sich ihrer richtig bedienen, verlangen die vom Menschen hergestellten komplizierten Geräte viel Ruhe. Seit sich unsere Liebe ihnen anstatt unseren Mitmenschen zugewandt hat, nehmen die Katastrophen zu." (1)

André Breton in seinem MANIFEST DES SURREALISMUS, 1924:  

„Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität. ..."

Man Ray,  Ohne Titel (Rayografie), 1923

Silbergelatineabzug

© MAN RAY TRUST/Bildrecht, Wien, 2017/18

Andreas Bernthaler, Ohne Titel (Rayografie), 1983,

Bildrecht: copyright Der MÜRZPANTHER

Es scheint unmöglich, Man Ray auf eine Technik festzulegen oder auch als vorrangig zu bezeichnen. Die Darstellungsweisen scheinen durch den Blick, das Reale zu interpretieren, ineinanderzufließen und keiner der ausgeübten Techniken Priorität zu verleihen.  Alleine die Präsentation von Man Ray wird seiner Person nicht gerecht, denn erinnert man sich an den Satz - den er gegenüber jungen Leuten formuliert: "Ihr geht alle 40 oder 50 Jahre zurück. Warum schafft Ihr nicht Eure eigene, neue Bewegung? Gebt ihr einen neuen Namen, anstatt Euch an der Vergangenheit zu orientieren" (1), dass er das Neue, Unwegbare suchte. Unzweifelhaft ist, dass jede Technik ihre Eigenart bewirkt; Man Ray hat durch seine Arbeit neue Eigenarten erzeugt. Man erinnere sich an die Rayographien, die ihre Vorläufer Ende der 30. Jahre des 19. Jahrhunderts hatten. Sie trugen natürlich damals andere Namen: Fotogramme oder auch Schadografien. Die Technik blieb zum Ausdruck surrealistischer, verzerrender und für Man Ray natürlich dadaistischer, licht- gegenständlicher Darstellung die gleiche. Sie spielt eine zentrale Rolle im Wirken, da ein Objekt nur Struktur bis Kontur erzeugt, die Lichtstrahlen aber einfängt und nur in Grautönen Zeugnis gibt. Dadurch beraubt sich das Objekt seiner Materialität, es umwandelt sich in seine eigene Idee.


... und weiters aus dem MANIFEST DES SURREALISMUS: "Teure Phantasie, was ich vor allem an dir liebe, ist, daß du nicht verzeihen kannst."


Man Ray, Violon d’Ingres, 1924 (1990)

© MAN RAY TRUST/Bildrecht, Wien, 2017/18

Man Ray, The Veil, 1930

Silbergelatineabzug

© MAN RAY TRUST/Bildrecht, Wien, 2017/18

Man Ray zu diesem Bild: „Eine Lösung, nicht um die Schönheit des Modells zu verschleiern, sondern um sie zu unterstreichen.“ (1)

Achtung: Dieser Teil der Ausstellung ist für unter 16- Jährige nicht geeignet! Er enthält pornografischen Inhalt! Das Licht formt den Körper, das Licht erzeugt Effekt. Details faszinieren und werden zu Drehpunkten seiner Unverwechselbarkeit: welke Blätter, eine Hand. Die scheinbar zufällig entstandene Unordnung von Zündhölzern und Zigarettenstummel von "Transatlantic", 1920. Banales und Unbedeutendes bekommen ein Gesicht, nicht immer eines, das man ästhetisch nennen kann.  Beispielsweise die pornografischen Fotos der Ausstellung. Den Jahreszeiten folgend und so betitelt, werden vier Szenen der Penetration dargestellt; dabei bewirkt gerade auch in diesen Werken die Distanz zwischen Dargestelltem und Titel eine Verschiebung, die vieles deutlicher macht, als eine gegenständlichere Benennung. Gleich gegenüber hängen: "La prière"  und "Anatomies". "Le violon d`Ingres" - siehe oben - wird interpretiert als ein Instrument, das Mann sich hernimmt, um darauf zu spielen. Wann immer es gefällt. An dieser Stelle müßte auch ein Warnhinweis für Feministinnen ergehen. Die Zeit mit der Fotografin Lee Miller führte neben den erwähnten Freizügigkeiten auf Fotopapier zu einer aufregend neuen Entwicklung. Der Solarisation.

Rayografien, Solarisationen, Doppelbelichtungen. Diese Spielereien sind nicht Eigenzweck, sondern um durch das künstlerische Schaffen einer Grundwahrheit näherzukommen. Die Sicherheit des dadaistischen Künstlers generiert sich durch die spontane Handlung des Erschaffens, nicht durch kulturelle Verbindlichkeiten. Die Kunst durch sich selbst. Daraus schöpft Man Ray die Kraft des Augenblickes, des Zufälligen, das einen ebenso hohen Stellenwert einnimmt, wie die Kreativität des Geistes. So verkündet er, er habe in seinem Leben nur zwei Dinge angestrebt: “Freiheit und Vergnügen - die einzigen Garanten wider die Banalität und die Wiederholung.” (1)

Andreas Bernthaler, Stillleben, 1982 und Pflanzen 3, 1991

Solarisationen, Bildrecht: der MÜRZPANTHER; Siehe auch weiter unten im Text.

...und weiters aus dem MANIFEST DES SURREALISMUS:

„Es ist wahrlich nicht die Angst vor dem Wahnsinn, die uns zwingen könnte, die Fahne der Imagination auf Halbmast zu setzen.”

Ich bin mit Man Ray aufgewachsen. Ich bin mit der Solarisation aufgewachsen. Ersteres in Buchform, zweites in meiner Dunkelkammer in den Frühzeiten der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Technik, über die so kompliziertes im Netz verbreitet wird, ist - so wie es auch Man Ray gehandhabt hat - sehr einfach: Ein Fotopapier wird durch den “Vergrößerer” mit einem Negativ belichtet. Dieses wandert dann in die erste Schale, in der sich die Entwicklungsflüssigkeit befindet. Hier tritt nun schön langsam das Abgebildete zutage. In diesem Prozess schaltet man einfach ein Licht an, und läßt es für kurze Zeit auf das entstehende Foto einwirken. Licht ab - und das Foto beginnt sich neu zu entwickeln und bildet diese markanten Konturen aus. Meist, oft oder selten wird es eine Mischung aus Positiv und Negativ. Dann wandert es in die Schalen mit Stopper und Fixierer. Entweder ist es jetzt fertig, oder man kopiert es nochmals um, indem man es auf ein anderes Papier legt - mit den lichtempfindlichen Beschichtungen aufeinander - und belichtet es nochmals durch. Dann entwickelt man es wieder. Nachdem aber der Prozess "situationsabhängig" ist (z. Bsp. wie weit das erste Foto bereits entwickelt war) ist niemals vorherzusagen, welches Ergebnis entstehen wird. Demnach ist das besondere daran, dass jeder Abzug und jede Solarisation ein Unikat wird.

Andreas Bernthaler, Ohne Titel, 1985, Solarisation

Diese zwei Bilder aus dem Archiv des MÜRZPANTHER zeigen sehr schön den Effekt und das Ergebnis des „umkopierten“ Positivs. Teilweise hat Man Ray gleich die Solarisation selbst verwendet, beispielsweise bei vielen seiner Aktaufnahmen.

Seine Konzentration liegt im Spannungsfeld zwischen Licht und Dunkelschwarz, zwischen Reinweiß und Schatten.  Er erzeugt eine Assotiation des Gegenstandes, kein Material, keine Oberfläche. Dazu eines seiner Gedichte (Strophe 1 und 2): (1)

Zeit ist

Es war kein langer Weg

Von der Place de la Concorde zu den Marsfeldern

Nicht länger als der Übergang

Von Weiß zu Schwarz, von Frieden zu Krieg

Von Wasser zu Blut

Kleopatras Nadel stand aufrecht, nackt und weiß

In den nächtlichen Scheinwerfern der Concorde

Eiffels Wahnsinn ragte schwarz gebogen zu einem Punkt In den dunkleren Regionen des Mars

Ließ sein eigenes Licht von Minute zu Minute aufblitzen,

Sichtbare, aber unhörbare Zeit.


Weißer Strahl, schwarzer Strahl

Mit der ewigen Ungeduld unbelebter Gegenstände

Wartend auf ihre Bewegung, ihre Verwandlung

Und ihre Zerstörung

Immer das gleiche, sie haben ihre Aussage gemacht.  



Man Ray, Gabrielle Chanel, 1935/36

Silbergelatineprint © MAN RAY TRUST/Bildrecht, Wien, 2017/18

Man Ray erzeugt mit seinen “fantastischen” Techniken und Aus- drucksweisen mehr virtuelles, als jeder Computer generieren kann. Er war nicht Dadaist, er war ein Geist, der in jedem Auf- bruch eines "künstlerischen" Zeitalters Bestand gehabt hätte - als herausragend. Er war Pionier mit Erfindungsgabe, als Autodidakt mit Mut zum Fehler, als Künstler mit Courage zum Unscharfen.

Die schönste Beispiele seines Wollens und Könnens befinden sich fast am Ende der Ausstellung. Und somit auch am Ende dieses Berichtes. Die Frauenportraits. Man Ray erzeugt in seiner Dar- stellung durch den Effekt der Solarisation die totale Loslösung vom Hintergrund und isoliert so gleichzeitig auch seine Modelle. Oft hat er diesen Effekt auch bei Selbstportraits angewendet. Sie zeigen ihn meist mit nachdenklichem, überlegten Gesichts- ausdruck, aufmerksam in seine Arbeit vertieft. Lee Miller sagte einst über ihn, dass "er keine nutzlose Geste macht". (1)

Ich möchte für mich und für Sie das Herausragende dieses Besuches nochmals unterstreichen: Die Eindringlichkeit und Faszination des Fotos im Original. Es zu betrachten, seiner bildlich habhaft zu werden und das "live" Erlebnis auskosten zu können. Es ist, als betrachteten Sie eine andere Photographie, als jene die sie in Büchern sehen, oder von Plakaten her kennen.  Die Frauenportraits im letzten Saal, knapp vor dem Ausgang, der Zyklus "la voie lactée" im letzten Saal hinten und natürlich die Kurzfilme. Dieser Zyklus von elf Bildern stellt eine Untersuchung über die profunde Bedeutung der Farbe weiß in der Photographie dar! Die Intensität der Bilder in den Filmen, meist verschwommen, malerisch und doch voller Aussage, voll überraschender Wendungen und Pointen, das filmisch bedrückende und eilende, haben in mir tiefe Eindrücke hinterlassen.

Adjektiv der Not und Nebenerscheinung von Kunst, waagrecht, 7 Buchstaben: brotlos. Der Erwerb für Man Ray kam durch Modefotografie für  „Harper’s Bazaar“ oder „Vogue“ und Werbung.  Und durch seine Bekanntschaften, die meisten über Portraits. So unprätentiös er seine Gesichter darstellte, so gerne bediente er sich in den 20er Jahren des Verschwommenen, Unscharfen. Sein Werk ist groß, ein stetes Wandeln in der Weite seiner Phantasie. Und natürlich auch ein Zeugnis des Unangepassten, des Unkonventionellen.


Man Ray, Solarized Portrait of Lee Miller, 1929

Silbergelatineabzug © MAN RAY TRUST/Bildrecht, Wien, 2017/18

...und weiters aus dem MANIFEST DES SURREALISMUS:

“Das Bild ist eine reine Schöpfung des Geistes. Es kann nicht aus einem Vergleich entstehen, vielmehr aus der Annäherung von zwei mehr oder weniger voneinander entfernten Wirklichkeiten. Je entfernter und je genauer die Beziehungen der einander angenäherten Wirklichkeiten sind, um so stärker ist das Bild – um so mehr emotionale Wirkung und poetische Realität besitzt es... “

Man Ray hat für die Fotografie soviel getan, wie kaum ein anderer Künstler, seit es dieses Medium gibt. Deswegen dürfen wir ihn um das Schlusswort bitten! Aus Man Ray Photograph -München - Schirmer, Mosel, 1981- wie alle mit (1) bezeichneten Passagen:

 "Erst wenn die Photographie diese Traurigkeit verloren haben wird, und wenn sie altert wie Kunst und Alkohol, erst dann wird sie KUNST werden und nicht einfach EINE Kunst bleiben, wie es heute der Fall ist."