der muerzpanther
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DIE STEIRISCHEN NACHWUCHSTALENTE IN DER SCHNELLSTEN ALLER SPORTARTEN Der    Bambinicup    der    obersteirischen    Eishockeyliga    geht    am    8.    März    in    die    finale Runde.   Heiß   umkämpft   ist   dabei   noch   der   zweite   Platz.   Diesen   werden   sich   die Mannschaften    ASKÖ    EC    St.    Peterer    Haie    und    Rangers    Langenwang    Bambini    in spannenden   Endrundenduellen   ausmachen.   Dabei   liegen   die   Cracks   aus   St.   Peter   - auch   Zwerghaie   genannt-   mit   5   Punkten   Vorsprung   auf   die   Langenwanger   Bambini Rangers auf dem zweiten Platz in der Tabelle.  Für Spannung ist also gesorgt. Der   Mürzpanther-   an   Eishockey   immer   interessiert-   hat   sich   die   Spiele   am   2.   Februar auf der Murinsel in Bruck angesehen. Bei herrlichem Sonnenschein. Der    schnellste    Sport    der    Welt;    Körpereinsatz;    Taktik;    Stellungsspiel;    Offensive; Bodychecks und Emotion! Das   sind   Begriffe,   die   man   mit   keinem   anderen   Sport   auf   der   Welt   so   verbindet,   wie mit   Eishockey.   Dabei   spürt   man   bereits   beim   Bambini   Cup,   wie   engagiert,   ziel-   und tororientiert   die   Kleinsten   an`s   Werk   gehen.   Talente   fallen   auch   bei   dieser   Sportart sofort   auf,   wie   die   Bambini   schon   „in   den   Raum“   fahren   um   sich   für   einen   Pass anzubieten,    wie    sie    eisläuferisch    Geschwindigkeit    aufnehmen,    wie    sie    schon technisch versiert mit Schusstechniken den Puck in das Kreuzeck jagen. Am   Spielort   haben   wir   mit   dem   Trainer   der   Mannschaften   aus   Langenwang,   Gernot Reiterer, ein Interview geführt, um etwas mehr zu erfahren.
dMP: Du trainierst beide Mannnschaften aus Langenwang? Gernot: Ja. dMP: In welchem Alter sind die Kinder? Gernot:   Das   sind   U8   Mannschaften,   also   sind   sie   bis   8   Jahre!   Wir haben   aber   auch   Kinder   dabei,   die   im   Jahre   2009   geboren   sind und   noch   nicht   so   gut   Eishockey   spielen   können.   Vor   der   Saison wird   aber   bei   den   Sitzungen   aller   Mannschaften   bestimmt,   ob ein Kind spielen darf oder nicht. dMP: Es sind aber auch ganz, ganz kleine dabei ... Gernot:   Genau!   2015   geboren.   Und   es   sind   4-   jährige   dabei,   die sehr   früh   angefangen   haben.   Die   Bambini,   die   hier   spielen,   sind die Jüngsten von allen! dMP: Was bringen die Kinder mit und was wird trainiert? Gernot:   Sie   bringen   anfänglich   gar   nichts   mit.   Das   wichtigste
ist,   dass   sie   Eislaufen   lernen   und   das   Gleichgewicht   zu   halten. Sie   müssen   auch   üben,   wie   man   beim   Antritt   die   Schuhe   stellen muss   und   wenn   das   geht,   wird   die   Stocktechnik   trainiert.   Wie hält    man    den    Stock    richtig,    wie    passe    ich    richtig,    oder    wie gelingt ein gezogener Schuss. dMP:    Nach    welchem    System    erfolgt    der    Unterricht    -    nach Lehrplänen? Gernot:      Wir   haben   natürlich   alle   den   "Übungsleiter"   absolviert, dazu es gibt Lehrpläne und Übungen, die vorgeschrieben sind.  dMP: Wie oft traineren die Kinder? Gernot:      Zweimal   die   Woche,   Dienstags   und   Freitags   eineinhalb Stunden lang.
Der    Warnhinweis    beim    Eislauf- platz    auf    der    Murinsel    betrifft an       diesem       Tag       nur       die Erwachsenen!
Sie sind mit Begeisterung und Können dabei: die Spieler aller Teams der U8!
dMP:   Was   gibt   es   zum   Material   zu   sagen,   der   Puck   ist   blau und nicht schwarz, wie man ihn kennt! Gernot:    Der    blaue,    der    hier    eingesetzt    wird,    ist    der    leichte Puck     für     Kinder.     Wir     trainieren     aber     mit     dem     normalen schwarzen,    weil    es    auch    wichtig    ist,    dass    die    Kinder    Kraft bekommen. Anm.:     Der     blaue     Puck     wiegt     113g     oder     4     Unzen,     beim schwarzen   Puck   darf   das   Gewicht   zwischen   156   Gramm   und   170 Gramm variieren: 5,5 - 6 Unzen. Daneben   ist   es   von   Bedeutung,   dass   die   Kinder   von   Anfang   an wissen,   wie   sie   stehen   müssen,   wo   sie   stehen   müssen   und   was die Arbeit von einem Verteidiger oder einem Stürmer ist. dMP:   Wenn   man   die   Matches   sieht,   erkennt   man,   dass   ein paar Kinder total herausstechen! Gernot:     Genau!     Wir     haben     auch     eine     Kooperation     mit Kapfenberg,    weil    wir    in    Langenwang    alleine    dieses    Jahr    zu wenig    Kinder    hätten.    Dabei    sind    schon    einige,    die    wirklich      Talent haben.
dMP:   Das   sieht   man   auch   daran,   wie   sie   sich   bewegen,   und die   Abläufe   eines   Spieles   lesen   können.   Wie   im   Erwachsenen- Eishockey!    Gernot:   In   Kapfenberg   ist   es   vom   System   her   gleich   wie   bei   uns, es   beginnt   mit   der   U8.   Allerdings   nehmen   sie   zu   den   steirischen Turnieren nur zwei oder drei Linien mit. dMP:    Was    ist    aber    das    Besondere    für    die    Kinder,    gerade Eishockey zu spielen? Gernot:   Der   Sport   ist   in   Österreich   populär,   allerdings   kann   man kaum    davon    leben.    Schon    beim    freien    Eislaufen    spielen    die Kinder   immer   wieder   Eishockey   und   irgendwann   wollen   sie   dann auch in einem Verein spielen. dMP:   Zum   Abschluss   noch   eine   persönliche   Frage:   Welche   ist Deine   Mannschaft in Österreich? Gernot: Graz 99ers! dMP: Danke!
Der   Trainer   der   beiden   Mannschaften aus Langenwang: Gernot Reiterer.