der muerzpanther
Des MÜRZPANTHERS Senf - vom ganz schoafen. Welchen   Weg   der   Entscheidungsfindung   bis   hin   zu   einem   drohenden   kompletten   lockdown nimmt   die   Bundesregierung,   bzw.   das   Bundesministerium   für   Gesundheit   unter   dem   Hr.   BM Anschober? Das   wissen   wir:   Die   Beratung   geht   von   einer   eigens   dafür   eingerichteten   task   force   aus,   die aus   dem   hausinternen   Stab   des   Ministeriums   besteht   und   dem   Beraterstab,   der   sich   aus Fachleuten   zusammensetzt.   In   Zusammenarbeit   dieser   zwei   Stellen   wird   wöchentlich   eine Vorhersage    über    die    Entwicklung    der    nächsten    acht   Tage    getroffen.   Allgemein    gilt    die Ansicht,    dass    über    diesen    Zeitraum    hinaus    und    somit    weiterführende    Prognosen wissenschaftlich   eher   unseriös   sind   (!!!) .   Das   Ziel   dieses   Einsatzverbandes   ist   es   natürlich, Entscheidungen   über   das   weitere   Vorgehen   treffen   zu   können.   Wie   sieht   es   damit   aber   zur Zeit aus? In    der    jüngsten    Veröffentlichung    vom    5.    November    –    basierend    auf    den    aktuellen Anstiegszahlen    von    zwischen    6000    und    8000    positiv    Getesteten    pro    Tag    –    wurde    eine Kapazitätsvorschau   für   die   Spitäler   getroffen:   „Analog   zum   dynamischen   Fallgeschehen   ist eine   deutliche   Steigerung   zu   erwarten"   (!!!) ,   erläutert   Florian   Bacher   von   der   Gesundheit Österreich    GMBH.    Umgelegt    auf    die    Intensivbetten    bedeutet    diese    Verdoppelung    von Intensivpatienten bis zum 18. November eine kritische Marke. Um   diese Aussagen   treffen   zu   können,   setzen   die   Entscheidungsträger   auf   die   Berechnungen der   Experten:   6,8%   der   neu   positiv   Getesteten   werden   mit   einer   Zeitverzögerung   ärztliche Hilfe   und   Spitalspflege   beanspruchen      müssen,   wovon   5,7%   auf   einer   Normalstation   und   1,1% auf    einer    Intensivstation    behandelt    werden    können.    Die    durchschnittliche    Dauer    der Intensivbehandlung beträgt übrigens 12,6 Tage, die auf einer Normalstation 10,4 Tage. Durch    die    steigenden    Zahlen    ist    es    nun    erstmals    vor    zwei    Wochen    passiert,“dass    die Prognose in einen Bereich gekommen ist, der systemkritisch ist". Warum   die   Neuinfektionen   so   unerwartet   (!!!)    "stark   nach   oben   geschnalzt"   sind,   wie   es   der Komplexitätsforscher   vom   CSH   Peter   Klimek   ausdrückte,   ist   noch   unklar.   "Kausal   erklären können     wir     es     nicht",     sagte     er.     Der     Experte     vermutet     "ein     Zusammenspiel unterschiedlichster    saisonaler    Effekte",    wie    die    Verschiebung    zu    mehr    engeren Kontakten in geschlossenen Räumen (!!!). Es    gebe    Faktoren,    wie    dass    das    Wetter    kälter    wird    (!!!) ,    die    man    erst    "hinterher betrachten"   könne,   sagte   Martin   Bicher   von   der TU   Wien.   " Wir   wissen   nicht,   wann   so   etwas eintritt."(!!!) Daneben   gibt   es   noch   weitere,   strukturelle   Unsicherheiten.   Es   dürfe   sich   "niemand   darauf verlassen"   (!!!) (Anm.:   auf   die   Berechnungen   und   Prognosen),   betonte   Martin   Zuba   von   der GÖG.   Damit   kommen   wir   zur   Prognose   der   ca.   zwanzig   im   Stab   tätigen   Experten   für   die nächsten   zwei   Wochen   (7.   -   21.   November):      Erste   Auswirkungen   erwarte   er   zwischen   vier und   zehn   Tagen   nach   Inkrafttreten   der   Maßnahmen   und   ein   Hinuntergehen   der   Zahlen   nach frühestens   zwei   Wochen.   Zuerst   werde   ein   Peak   bei   den   Neuinfektionen   erreicht   (!!!) , erst    später    einer    der    aktiven    Fälle    und    mit    einer    weiteren    Verzögerung    bei    den Hospitalsierungen.  Ich   habe   natürlich   auch   den   Experten   -   Kaffeesud   befragt,   daneben   das   weitblickende Verhalten   der   Mäuse   im   Stadl   beobachtet   und   zu   guter   Letzt   auch   noch   das   zukunfts- orientierte   Ziehen   der   Wolken   (Ergebnis:   bei   Westwetter   nach   Osten!)   studiert.   Das   Fazit: Zuerst    wird    (Zukunftsform,    das    zeugt    von    einer    seriösen    Prognose!)    ein    Peak    bei    den Neuinfektionen    erreicht,    erst    später    ein    Spitzenwert    der    aktiven    Fälle    und    mit    einer weiteren   Verzögerung   bei   den   Hospitalsierungen.   Und   noch   etwas   lässt   sich   sagen   -   was   uns der   Expertenstab   unterschlägt:   es   werden   Menschen   an   Covid-   19   sterben. Aber   das   ist   noch in   weiter   Zukunft   (über   den   seriösen   Rahmen   von   8   Tagen   hinaus),   weswegen   es   nicht   mit Sicherheit berechenbar ist - vor allem wenn das Wetter im Winter kälter wird!  Echt jetzt?