der muerzpanther
EINE NATÜRLICHE WIESE IST EINE SCHÖNE WIESE oder: GLÜHWÜRMCHEN VS. MÄHROBOTER Das   Mürztal   hat   in   den   letzten   Jahren   nicht   nur   durch   die   Kulturinitiativen   touristisch   einen Aufschwung   erlebt. Das ist auch dem steigenden Freizeitangebot, gepaart mit großer landschaftlicher Schönheit zuzuschreiben. Gerade   dieser Aspekt   der   Umwelt   wird   zunehmend   in   den   nächsten   Jahren   und   Jahrzehnten   noch   an   Bedeutung gewinnen,   weswegen   die   Bewahrung   und   die   Erweiterung   aus   wirtschaftlichen   Aspekten   heraus,   ein   erstes Anliegen der Gemeinden und Privatpersonen sein wird. Wie gesagt: Eine Idee, ein Projekt, eine Natur Das   Projekt   würde   auf   der   Zusammenarbeit   des   Einzelnen   mit   der   Gemeinde   Neuberg   an   der   Mürz   basieren: E ine Förderung von privaten Wiesenflächen ab 500 qm! Dazu   wird   natürlich   auch   ein   Umdenken   im   Zeitraum   der   nächsten   5   -   10   Jahre   -      so   lange   könnte   das   Projekt laufen - erforderlich sein. Die Eckpunkte der Idee: +   ab   500   qm   zusammenhängende   Fläche/   Wiese   entfällt   dem   Grundstücksbesitzer   die   Grundsteuer,   wenn sie höchstens zwei Mal p.a. (aber am besten nur ein Mal) gemäht wird.   Umgerechnet   auf   2   440   Einwohner   des   Gemeindegebietes:   Unter   der   Annahme,   dass   die   Hälfte   der   Einwohner einen Garten hat und davon die Hälfte bei dem Projekt mitmacht, wären das 600 Einwohner; Die   Rechnung:   600   x   500   qm   =   300   000   qm,   das   sind   30   ha,   die   für   die   Entwicklung   von   Insekten,   Käfern, Schlangen, Vögeln und letztlich Säugern zusätzlich zur Verfügung stehen. +   Anreiz:   Dem   Teilnehmer   würde   die   Grundsteuer   erlassen,    die   GSt   für   ein   Beispiel/   Haus   (ca.   1300   qm Fläche)   beträgt   p.a.   ca.   37,00   €;   das   ist   eine   Einbuße   von   ca.   22   000   €/   p.a.   für   die   Gemeinde   bei   600 teilnehmenden   Einwohnern.   Diese   Summe   müßte   über   eine   Umweltförderung   des   Landes/   Bundes/   EU   für   die "fördernde" Gemeinde lukrierbar sein. +   Nutzen   für   die   Gemeinde:   Sie   könnte   ein   Vorzeigeprojekt    starten,   das   weit   über   die   Gemeindegrenze   Schule machen   kann,   da   jedem   Privatgrundbesitzer   die   unmittelbare   Möglichkeit,   etwas   für   "die   Umwelt"   zu   tun, gegeben wird - mit steuerlichem Anreiz! 2   Mahden,   frühestens   nach   dem   Flug   der   Glühwürmchen,   nach   dem   Aussamen   der   Kräuter,   die   die   Vielfalt ermöglichen,    gleichzeitig    nach    bestimmten    Entwicklungsstadien    von    Schmetterlingen/    Insekten    -    ca.    1. Julihälfte!    Die    meisten    Tagfalter    legen    ihre    Eier    direkt    an    die    späteren    Raupenfutterpflanzen    (z.B.    das Tagpfauenauge   an   der   Brennnessel)   ab.   Andere   (z.B.   das   Schachbrett)   lassen   die   Eier   auf   den   Boden   fallen,   in der   Hoffnung,   dass   die   Raupe   auf   dem   Boden   im   Streu   überwintert   und   im   darauffolgenden   Frühjahr   die Raupennahrung   (Gras)   auf   der   Wiese   findet.   Natürlich   wäre   eine   einzige   Mahd   im   Spätherbst   noch   besser   -   mit der Sense! +   Der   Mürzpanther   startet   jetzt:   im   Herbst   2019   über   eine   Umfrage!   Siehe   unten!    Dadurch   erhält   man bereits   im   Vorfeld   einen   Überblick,   wie   viele   Bewohner   der   Gemeinde   -   und   darüber   hinaus   -   bereit   wären, Wiese   am   Privatgrundstück         stehen   zu   lassen.   Die   Anmeldung   zur   Teilnahme   könnte   über   eine   dafür   ab   dem   1. Jänner   2020   eingerichtete   Seite   bis   Ende   März   eines   Jahres   erfolgen,   eine   Steuergutschrift   im   darauffolgenden Jahr, auch die Überprüfbarkeit wäre für die Gemeinde gut gegeben. Die Durchführung - die denkbar wäre:  - Anmeldung bis 31. März 2020 - Durchführung durch den Privaten und Überprüfung (Stichproben) durch die Gemeinde bis Spätherbst 2020, - Gutschrift der Grundsteuer im Jahre 2021. Das   Umdenken   hat   in   Richtung   "Umwelt"   bereits   begonnen,   die   Initiative   ist   wahrscheinlich   mit   5   -   10   Jahren   gut angesetzt   um   die   Erkenntnis   "Eine   natürliche   Wiese   ist   eine   schöne   Wiese"   zu   manifestieren.   Gleichzeitig   könnte beim   Blumenwettbewerb   der   Gemeinde   ein   Preis   für   den   schönsten,   naturbelassenen   Garten   ausgeschrieben werden. Die   Abstimmung   wird   -   begleitet   von   verschiedenen   Fachartikeln   -   bis   in   das   nächste   Frühjahr   online   sein.   Der Mürzpanther    bedankt    sich    bereits    zu    Beginn    der    Initiative    bei    den    Teilnehmern    und    wird    das    Ergebnis offenlegen. NATÜRLICH WERDE ICH AUCH KONSTRUKTIVE ZUSCHRIFTEN, ANREGUNGEN UND IDEEN ZU DIESER INITIATIVE, DIE AN OFFICE-DMP@GMX.AT GEMAILT WERDEN, VERÖFFENTLICHEN.
HIER GEHT´S ZUR ABSTIMMUNG ÜBER DEINE NATUR                                                                      PRO ODER CONTRA?      DAFÜR ODER DAGEGEN? Siehe   auch   den   weiterführenden   Artikel   über   die   Bestäuber   und   Nützlinge   ,   weiters   auf   den   drastischen Insektenrückgang  und warum das Projekt so wichtig ist! Natürlich   werde   ich   auch   konstruktive   Zuschriften   und   Anregungen   zu   diesem   Thema,   aber   auch   Kritik   gerne veröffentlichen! Schreiben Sie mir an: office-dmp@gmx.at