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Na dann, Gute Nacht! Ein   Drittel   unserer   Zeit   verbringen   wir   schlafend,   ein   Drittel   der   Bevölkerung   leidet   unter   Schlafstörungen.   Dass   die gesundheitlichen   Störungen   erheblich   sein   können,   ist   nicht   weiter   verwunderlich.   Deshalb   wird   in   naher   Zukunft   die Somnologie   -   die   Schlafforschung,   oder   auch   Schlafmedizin   -   in   Österreich   als   eigener   Fachbereich   angeboten.   Laut   dem steirischen    Schlafforscher    Reinhold    Kerbl    soll    die    multidisziplinäre    Spezialisierung    schon    etwa    in    einem    halben    Jahr umgesetzt    werden.    Die    gesundheitlichen    Folgen    von    gestörtem    Schlaf    sind    dramatisch:    Gedächtnisschwächen    über Angststörungen    und    Depressionen    im    psychischen    Bereich    bis    zu    einem    signifikant    höheren    Risiko    für    Herz-Kreislauf- Erkrankungen   und   Diabetes   im   physiologischen   Bereich.   Dauerhafte   Schlafstörungen   können   darüber   hinaus   zu   Übergewicht oder   einem   geschwächten   Immunsystem   führen.   Auch   Krebserkrankungen   werden   mit   Schlafstörungen   in   Zusammenhang gebracht.   Studien   zeigen   allerdings,   dass   die   Schlafqualität   wesentlich   wichtiger   ist,   als   die   Schlafquantität.   Deshalb   wird   es laut   Kerbl   auch   so   wichtig   sein,   die   interdisziplinäre   und   fächerübergreifende   Zusammenarbeit   sicher   zu   stellen.   Ein gesunder   Schlaf   ist   auch   Voraussetzung   für   ein   gut   funktionierendes   Gehirn,   sagt   Birgit   Högl,   Leiterin   des   Schlaflabors   an   der Univ.-Klinik für Neurologie an der Med Uni Innsbruck anlässlich des „Welttages des Schlafes“ am 16. März 2018.
Wann   aber   spricht   man   überhaupt   von   Schlafstörung?   Wenn   Betroffene   subjektiv   oder objektiv   schlecht   einschlafen,   zu   früh   aufwachen   oder   nicht   durchschlafen.   Man   spricht dann auch von Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. Sie     können     natürlich     im     Netz     bereits     Umfragen     zur     Erhebung     von     ihren Schlafgewohnheiten    durchführen,    die    dann    zu    mehr    oder    weniger    wissenschaftlichen Auswertung    oder    zu    mehr    oder    weniger    intensiver    Schlafmittelwerbung    -    natürlich personalisiert   -   führen.   In   diesen   Umfragen   dreht   sich   vieles   um   Ernährung,   berufliche Ausgeglichenheit   oder   natürlich   ihre   Schlafgewohnheiten:   Hörbare   Geräusche   oder   Lärm im   Schlafraum,   zu   hohe   Zimmertemperatur   oder   mangelnde   Bettstättenqualität   (eine schlechte   Matratze   oder   Lattenrost,   etc.),   (schwere)   Mahlzeit   kurz   ,ein   bis   zwei   Stunden     vor dem Schlafen gehen .      Einigkeit      herrscht      bei      einer      der      Hauptursachen      für Schlafstörungen: Tausend Sorgen, die im Kopf kreisen und einen nicht ruhen lassen.
Der    Welt-Schlaftag,    der    immer    am    letzten    Freitag    vor    Frühlingsbeginn    stattfindet, beschäftigt   sich   in   diesem   Jahr   mit   gesundem   Schlaf   bis   ins   hohe   Alter   .   Dabei   verbindet ältere   Menschen   mit   Kindern   und   Jugendlichen,   die      tendenziell   immer   weniger   und   vor allem   sehr   unregelmäßig   schlafen,   wofür   die   Freizeitindustrie   und   vor   allem   digitale Endgeräte   sorgen,   ein   Lösungsansatz.   Deshalb   für   alle   Altersgruppen   ein   kleiner   Tipp: Verbannen   Sie   Fernseher,   Tablets   oder   Smartphones   aus   dem   Schlafzimmer.   Gerade   das Schlafzimmer    muss    ein    Ruhebereich    ohne    äußere    Reizüberflutung    aber    mit    großem Potential   zu   entspannen   und   natürlich   möglichst   frei   von   Störungen   bleiben.   Sie   werden vielleicht einen post verpassen, dafür werden Sie guten Schlaf finden.
Tzzz, tzzz, tzzz, tzzz, tzz, tzzz, tz, schnarch, tzzz, tz, tzzzzz, tzzz, tz, tzz
tzzz, tz, tzzz, tzz,  tzzzzz, flaschi, tzzz,…
… und morgen muss ich unbedingt die Windeln nachkaufen, und die Windeln. Mein Gott, der Schlüssel ist auch abgebrochen und mein Mann kümmert sich ja um solche Sachen nicht.  Wieso unterstützt er mich nicht? Warum nicht? Was muss ich denn noch alles machen, ich schaffe das nicht, ich schaffe das nicht … und morgen muss ich …