der muerzpanther
Von 0 auf      in wenigen Worten
EINE WEIGERUNG! Bekommen   wir   jetzt   endlich   einen   neuen   Bundespräsidenten?   Es   bleibt   zu   hoffen.   Die Gründe   dafür   liegen   nicht   nur   in   den   letzten   Jahren,   sondern   es   zeigt   sich   einmal   mehr,   dass der   Präsident   -   immerhin   das   höchste Amt   mit   weitreichenden   Befugnissen   -   gerade   in   Bezug auf   die   Tirol   Wahlen   längst   hätte   das   Wort   ergreifen   müssen.   Denn   eine   Weigerung   in   der Parteienlandschaft   nach   einer   Wahl   -   und   das   ist   unabhängig   von   welcher   in   welche   Richtung -    sich    mit    anderen    an    einen    Tisch    zu    setzen    kommt    einer    Kapitulation    des    so    hoch angesehenen   demokratischen   Systems   gleich.   Haben   nicht   diese   Menschen,   diese   Parteien zu   einem   Miteinander,   einem   Vermeiden   von   Spaltung   und   zu   Gemeinsamkeit   „in   diesen schwierigen   Zeiten“   aufgerufen?   Dieselben,   die   jetzt   nicht   einmal   den   Anstand   aufbringen sich   mit   der   zweitstärksten   demokratisch   gewählten   Partei   in   Innsbruck   zu   einem   Gespräch zusammen   zu   finden?   Wo   bleibt   der Appell   des   Bundespräsidenten   um   jene   Kräfte   zu   Raison zu   bringen,   die   glauben   „Gewinner“   zu   sein?   Warum   hören   wir   von   dieser   Seite   kein   Wort zur   Wahrung   von   unseren   „Werten“?   Und   das   betrifft   in   diesem   Fall   nicht   die   Teuerung   oder das Tagesgeschehen, sondern das tiefgreifende Fundament unserer Gesellschaftsordnung. Ist   unser   System   damit   gescheitert?   Wird   es   gesellschaftlich   anerkannt,   sich   zu   weigern   nur Gespräche   zu   führen?   Mir   passt   deine   Religion   nicht   -   mit   dir   spreche   ich   nicht!   Mir   passt deine   politische   Einstellung   nicht   -   mit   dir   spreche   ich   nicht!   Mir   passt   dein Auftreten   nicht   - mit   dir   spreche   ich   nicht!   Und   die Arroganz,   die   Kommunikation   zu   verweigern   resultiert   aus einem   eher   kläglichen   Wahlergebnis.   Sollte   sich   in   den   nächsten   Jahren   auch   in   Österreich eine   Gesamtänderung   der   politischen   Ausrichtung   ergeben,   die   mit   einer   Weigerung   der „Gewinner“   mit Andersdenkenden   Gespräche   zu   führen   Hand   in   Hand   geht,   sind   diese   nicht nur   den   zukünftigen   Zeitproblematiken   geschuldet   -   dann   möge   man   in   das   Jahr   2022 zurückblicken,    in    dem    der    Bundespräsident    wahrscheinlich    aus    Machterhalt    heraus    die Demokratie und deren Errungenschaften mit Füßen tritt.  Setzen   wir   deswegen   ein   Zeichen   -   für   unsere   demokratischen   Grundsätze:   Wählen   wir nicht  Alexander Van der Bellen!